Historie

1962 - 1972

Am 23. Februar 1962 gründeten 24 Motorsportbegeisterte den Automobilsportclub BAVARIA München.

Die ersten Veranstaltungen waren eine Bildersuchfahrt “Rund um die Frauentürme”, ein Geschicklichkeitsturnier, eine Nachtorientierungsfahrt und die  “1. Kombinierte Prüfungsfahrt um den Pokal des Münchner Merkur”, und bereits 1963 kam der Goldslalom hinzu. Der ADAC Südbayern hatte zu dieser Zeit 100 000 Mitglieder.

1965 ließ der ACB die “Internationale Rallye Bavaria”, die einst vom AC München organisiert wurde, wieder aufleben. 137 Teams waren am Start. 1968 startet mit der Startnummer 6, Walter Röhrl aus Regensburg mit einem Fiat bei unserer Rallye Bavaria. 1971 veranstaltet der ACB erstmals, zusammen mit dem Österreichischen Automobilsport-Club, auf dem Salzburgring ein Rundstreckenrennen. 1972 konnte der Club auf 10 sehr erfolgreiche Jahre zurückblicken. Der Club zählte inzwischen 100 Mitglieder und sein 1. Vorsitzende, Wilhelm Lyding wurde Sportleiter im Vorstand des ADAC Südbayern.

1973 - 1982

Durch die jährlich durchgeführte Int. ADAC Rallye Bavaria und das Rennen auf dem Salzburgring gewann der AC BAVARIA über die Grenzen Bayerns und Deutschlands hinaus Anerkennung und Freunde. 1975 begann die Ära O.K. Klemenz mit seiner Wahl zum 1. Vorsitzenden des ACB. Für die “Bavaria” und für unseren Club konnte O.K., wie er genannt wurde, den Wienerwald als Sponsor gewinnen, das war der Beginn einer langen Partnerschaft. 1979 war unser Rennen auf dem Salzburgring ein Lauf zur Deutschen Automobil-Rennsport-Meisterschaft und damit die bedeutendste Veranstaltung seit der Gründung unseres Vereins. Der prominenteste Besucher beim Rennen war Ministerpräsident Franz Josef Strauß. 20 erfolgreiche Jahre, der ACB bot inzwischen ein vielseitiges Spektrum an Veranstaltungen, vom großen Rennen bis zur Club Gaudi Rallye.

1983 - 1992

Es wurde zunehmend schwierig Genehmigungen für Motorsportveranstaltungen zu bekommen. Die Rallye Bavaria musste immer wieder abgesagt werden. Die Rennen am Salzburgring ergaben “rote Zahlen”, die Zuschauer fehlten. Mit dem richtigen Riecher für Trends meldete O.K. Klemenz für den AC BAVARIA am 12. Mai 1987 eine “Oldtimer Rallye” für den 26.-29. Mai 1988 an. Damit setzte sich eine 25-jährige Tradition fort, die Rallye Bavaria als 1. Historische Rallye. Mit der Hilfe mehrerer Ortsclubs und dem ADAC Südbayern konnten wir die Veranstaltung erfolgreich durchziehen. Die ersten drei Jahre war Start in München auf der Theresienwiese zu Füßen der Bavaria und das Ziel vor dem Schloß Schleißheim. 1989/1990, zwei unserer langjährigen Clubmitglieder wurden ins Präsidium des ADAC Südbayern gewählt, Wilhelm Lyding als 1. Vorsitzender und Uli Wagner als   2. Vorsitzender. Mitten in den Vorbereitungen zu seiner 4. Rallye Historic, jetzt mit Start in Bad Aibling, ist unser Präsident O. K. Klemenz am 11. April 1991 gestorben. Die Rallye wurde nicht abgesagt, Dieter Lode übernahm die Leitung. Und es gibt sie immer noch, die Bavaria Historic, jedoch schon lange nicht mehr unter der Regie unseres Clubs. Der ADAC Südbayern hat im Laufe der folgenden Jahre das Ausrichten der “Bavaria” übernommen.

1993 - 2002

Eigene Veranstaltungen wurden weniger. Der Goldslalom musste immer wieder abgesagt werden. Wir konnten gerade einmal die “Gaudium Tourum” und die Nachtori ohne größere Widrigkeiten organisieren. Aber 1995 nach langer Durststrecke, stand wieder der Goldslalom auf dem Bundeswehrgelände in Neubiberg und als Co-Veranstalter ein Motorradfestival am Salzburgring auf unserem Programm. 1998 starteten wir eine neue Veranstaltungsreihe, das ACB Kart Team Rennen. 2000  – ein neues Jahrtausend bringt uns einen Slalomplatz bei Erding. 2001, der ACB ist drin, www.ac-bavaria.de, die Internet-Adresse unseres Clubs. Erfolgreich erprobt wird eine Gleichmäßigkeits Fahrt, die “Rallye Petit Historic” mit 10 Teilnehmern. 2002 bringt nicht nur eine Fortführung der Rallye mit 38 Teams am Start, das ACB KidsCar Turnier und den Goldslalom auf Parkplätzen der Neuen Messe München in Riem, sondern auch den EURO.

2003 - 2012

2003 Die Rallye Petit Historic wurde zu einer sehr beliebten Veranstaltung für Oldtimerfahrer aus der Region. Mit dem Platz für unseren Slalom in Riem hatten wir richtig Glück und 2006 sogar ein Starterfeld von 162 Teilnehmern. 2009 mussten wir leider die Rallye Petit Historic absagen, unser Rallye-Auswerter sagte kurzfristig ab. Statt dessen organisierte Helmut Anderl eine Ausfahrt für Oldtimer im Rahmen des Weinfestes in Ottobrunn. Das waren aber nicht unsere einzigen Veranstaltungen. Wir hatten auch das Kart Team Rennen, 2011 erstmals auf E-Karts, die Nachtori und unsere clubinternen Veranstaltungen, die Jahresschlussfeier im “Bistro Luigi”, unserem neuen Clublokal, den Clubausflug, das Kegeln und seit 2012 ein eigenes Slalomauto im Clubangebot.

2013 - 2022

2013 lehnte der Bezirksausschuss 15 eine Motorsportveranstaltung, auf unserem langjährigen Slalomplatz, auf der Sonderfreifläche im Riem, ab. Der ACB suchte also wieder einmal einen Platz für unseren Goldslalom. Das Kart Team Rennen war 2016 die einzige Motorsportveranstaltung für den ACB. Das musste sich 2017 ändern, darum entschloss sich der Vorstand, eine Ausfahrt für historische Automobile zu organisieren, die “Bavaria Tourum”. Helmut Anderl und Oliver Kürschner übernahmen einen großen Teil der Arbeit für die Veranstaltung. 2019 war Schluss mit einem aktuellen Internetauftritt des ACB, unser Webmaster konnte seiner ehrenamtlichen Aufgabe nicht mehr nachkommen. Ab Januar 2020 hat sich ein Virus in unser Leben geschlichen. Die Mitgliederversammlung konnten wir noch abhalten, dann begann eine Absagen-Orgie. Alles was wir geplant hatten fiel den ganzen Einschränkungen und Lockdowns zum Opfer. 2021 konnten wir auf Empfehlung von Oliver Kürschner, als Partner des ADAC Südbayern, eine neue Rallyeart organisieren, die eMobility Rallye, eine Veranstaltung mit Zukunftspotential.

Was wir in 2022 für ein Programm anbieten können, steht noch in den Sternen und bald auch wieder ganz aktuell hier auf unserer Website.

Eines ist aber ganz sicher, der AC BAVARIA feiert 2022 sein 60-jähriges Bestehen.